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AboutYou: Fashion Mag

Kurzbeschreibung

Für den Online Shop „Edited” von Collins, unter anderem auch bekannt durch AboutYou, haben wir eine digitale Version des Fashion Magazine entwickelt, bei der die klassischen Magazininhalte durch interaktive Funktionen erweitert werden und an den Online Shop angebunden sind. Das Online Magazin wird größtenteils automatisch von unserer Software generiert, sodass sich der Erstellungsprozess nahtlos in den redaktionellen Workflow integriert.

Eckpunkte

www.edited.de
www.aboutyou.de
Collins GmbH & Co. KG, Hamburg
Projektlaufzeit: 12 Monate

Die Aufgabe – Zuhören und aufnehmen

Alle 14 Tage erscheint eine neue Ausgabe des Edited Fashion Magazins, welches redaktionell aufbereitete Inhalte wie etwa die neusten Mode-Trends, Mode-Metropolen und vieles mehr vorstellt.

Dieses Magazin soll nun auch als „online Fashion Mag” interaktiv im Browser und auf mobilen Geräten erscheinen. Außerdem sollen vorgestellte Produkte direkt aus dem Magazin heraus über den bestehenden Onlineshop gekauft werden können.

Jede Ausgabe muss so frei und individuell gestaltet werden können, wie in der Printausgabe. Die Arbeitsabläufe der Redakteure und Grafiker dürfen dafür nicht komplexer werden, umfangreiche zusätzliche Arbeitsschritte oder der Einsatz neuer Technologien gilt es zu vermeiden.

Die Problemstellung – Verstehen und entdecken

Mit Hilfe eines Field Checks in der Redaktion und einigen Gesprächen haben wir den Workflow kennengelernt. Als zentrale Software funktioniert Adobe InDesign, worin Texte und Bilder für jede Ausgabe neu gesetzt werden und ein attraktives Modemagazin entsteht. Die Arbeitsabläufe sind eingespielt und eng getaktet. So gibt es kaum Spielraum für neue Aufgaben, Werkzeug oder zusätzliche Arbeitsschritte. Das Magazin lebt vor allem von großflächigen Bildern, die emotional in Szene gesetzt werden. Wichtig sind außerdem Kombinationen von Bildern und Text, die so positioniert werden, dass Spannung aufgebaut und die intendierte Wirkung erzielt wird.

Eine Zielgruppenanalyse zeigt, dass viele der Anwender mobil unterwegs sind. Aus diesem Grund darf das Magazin nicht ausschließlich für den Desktop PC entwickelt werden, sondern muss stufenlos für jede Art von Display skalieren. Dabei ist die zentrale Aufgabe, dass die Bilder und die redaktionelle Anordnung der Elemente auch auf Smartphones und Tablets ohne Qualitätsverluste funktionieren.

In einem Fieldcheck begibt sich das Entwicklerteam in die tatsächliche Umgebung, um diese kennenzulernen.

Aus technischer Sicht ist die Einbettung des Magazins in den bestehenden Onlineshop eine Herausforderung sowie die Entwicklung spezieller Serverkomponenten für die einfache Verknüpfung sozialer Medien. Elementar für den Erfolg ist jedoch die technische Lösung für den Erstellungsprozess, der so schlank und in den bekannten Print-Workflow integriert sein muss, dass er keine zusätzliche Hürde für das Redaktionsteam darstellt.

Aufgrund des redaktionell aufwändig erstellten Inhalts ist das Ziel, dass sich das Magazin aufgrund der hohen Moderelevanz positiv auf das Ranking des Onlineshops bei Google auswirkt.

Die Realisierung – Lösen und erschaffen

Die von uns erstellte Software generiert das online Fashion Mag zunächst vollständig automatisiert, sodass der bekannte Workflow nicht tangiert wird. Es werden dabei SVG Dateien aus Adobe InDesign exportiert, die automatisiert interpretiert und weiterverarbeitet werden.

Dies passiert in einer individuell entwickelten Software, in der einzelne Bildelemente auf einfache Weise mit Funktionen verbunden werden können. Somit können die Redakteure z. B. einzelne Kleidungsstücke eines Outfits mit den tatsächlichen Produkten im Online-Shop verknüpfen oder szenige YouTube Videos verlinken. Aus dem Print-Magazin entsteht somit ein interaktives Magazin, welches die Möglichkeiten des digitalen Mediums ausschöpft.

Als Erweiterung dient diese Software darüber hinaus als vollwertige Ausgabenverwaltung mit Archiven und Releaseplanung.

Abschließend wird das Magazin mit wenigen Clicks veröffentlicht und als „online Fashion Mag” den Anwendern auf Laptops, Tablets und Smartphones bereitgestellt.

Zum Einsatz kommt ein spezieller „Prerenderer", der für Facebook & Co. das Magazin kompatibel abbildet, anders als für den tatsächlichen Anwender.

Die Anwendung – Lernen und Bewerten

Das Magazin wird wie geplant vollständig automatisiert generiert und ist in den Workflow der Redaktion problemlos zu integrieren. Das Feedback ist großartig, denn der Prozess beeinflusst die Redaktion in keiner Weise, wodurch keine Hürden für die Onlineversion gebildet wurden.

Das Magazin skaliert stufenlos auf jeder Art von Bildschirm ohne Qualitätsverlust. Trotz der hohen Content-Qualität lädt das Magazin überdurchschnittlich schnell, da alle Inhalte automatisch für das Web und die jeweilige Bildschirmauflösung optimiert ausgeliefert werden. Google hat die Inhalte bereits nach wenigen Tagen vollständig im Index aufgenommen.

Die Anwender erleben ein interaktives Magazin: Seiten können geblättert werden, Vernetzungen von Inhalten bieten eine Fülle an Informationen und durch die nahtlose Einbindung des Online Shops wird aus „Stöbern” schnell und einfach „Kaufen”.

Der Gestaltung sowie Anordnung der Inhalte sind keine Grenzen gesetzt, da diese nicht auf Templates basieren und aus dem Grafikprogramm übernommen werden. Trotzdem sind Interaktionen wie Einblendungen oder Overlays per Klick möglich.